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Home/Newscenter/Pokalsieg und Crunchtime-Niederlage: Schafft Göttingen gegen Würzburg endlich den zweiten Saisonerfolg?

VorberichtePokalsieg und Crunchtime-Niederlage: Schafft Göttingen gegen Würzburg endlich den zweiten Saisonerfolg?

03. April 2025

Die besondere Brisanz: Die FIT/One Würzburg Baskets gehören zu einem Quintett, das zwölf Spiele gewonnen und zwölf Spiele verloren hat. Vor dem 27. Spieltag bekleiden die Mannen von Trainer Sasa Filipovski den neunten Platz. Ein Sieg gegen das abgeschlagene Schlusslicht BG Göttingen ist daher fest eingeplant, um im engmaschigen Tabellenbild die Chance auf das Erreichen der direkten Playoff-Plätze zu wahren. Die Niedersachsen hingegen sind bemüht, ihren eigenen Negativrekord von vor 13 Jahren nicht zu unterbieten (siehe „Rekordverdächtig“). Zwei Dinge sollten den Göttingern Hoffnung geben: die Erinnerung an den 86:78-Sieg im Pokal-Achtelfinale in dieser Saison und die nur äußerst knappe 78:79-Niederlage im Hinspiel. Übersetzt heißt das: Die Würzburger scheinen den Veilchen zu liegen – die Chance auf den zweiten Saisonsieg? Allerdings haben sich die Chancen der Niedersachsen darauf in dieser Woche erheblich verschlechtert: Mit Center Demajeo Wiggins verlässt der beste Spieler vorzeitig den Klub. Wiggins hat ein Angebot von Hiopos Lleida aus der spanischen ACB angenommen, Göttingen erhält eine finanzielle Entschädigung.

Status Quo: Göttingen hatte am vergangenen Wochenende spielfrei und war davor beim 85:112 gegen die Telekom Baskets Bonn ohne jegliche Chance. Würzburg verlor am Samstag sein Heimspiel gegen Spitzenreiter Bayern München mit 75:81.

Göttingen und Tra Holder am Boden, Würzburg obenauf? Dass muss nicht zwingend so sein, denn die BG konnte die Franken in dieser Saison im BBL Pokal ärgern. (Foto: Swen Pförtner)

Duell im Fokus: Gegen München blieb Würzburgs Leistungsträger Jhivvan Jackson (zwölf Punkte) unter seinen Möglichkeiten. Wozu der Spielmacher Jackson allerdings in der Lage ist, hat man nicht erst bei seiner Gala gegen ALBA BERLIN gesehen, wo er den zweitbesten Effektivitätswert der Saison aufgestellt hatte und das Spiel mit einem persönlichen 11:0-Lauf beendete und damit für sein Team entschied. Eine Mammutaufgabe also für Tra Holder in der Defensive, will er die Kreise seines Würzburger Positionspendants einengen. Parallel ist Holder in der Offensive gefragt: Mit 16,3 Punkten pro Spiel ist der 1,85 Meter große Point Guard mit Abstand Göttingens bester Scorer. Konstanter trat zuletzt Holder auf, der in seinen vergangenen drei Partien immer mindestens 17 Zähler markiert hat.

Zahlen, bitte: In einer Kategorie liegen keine sieben Plätze zwischen Würzburg und Göttingen wie in der normalen Tabelle: Mit einer Quote von 42,6 Prozent aus dem Feld sind die Niedersachsen das zweitschlechteste Team der Liga – Würzburg ist mit 43,7 Prozent als Viertletzter aber kaum besser.

Die ewige Bilanz spricht nach 20 direkten Duellen mit 11-9 knapp für Würzburg. 

Das Hinspiel: 79:78 für Würzburg – und das nur, weil es die Göttinger verpassten, Würzburg in den letzten 21 Sekunden per Foul an die Linie zu schicken.

Meilensteine: Zac Seljaas fehlen noch fünf Punkte bis 750 und Owen Klassen noch 13 Offensiv-Rebounds, um mit Rickey Paulding (577 Offensiv-Rebounds, 9. Platz) gleichzuziehen.

Rekordverdächtig: Verhindern die Göttinger noch einen neuen Negativrekord? In ihrer Abstiegssaison 2011/12 gelangen den Veilchen nur vier Siege. Nur noch neun Spiele haben sie Zeit, den Negativrekord nicht zu unterbieten.

Award-Anwärter: Ist Jhivvan Jackson nach seinen 39 Punkten gegen Berlin der Favorit auf die Auszeichnung „Bester Offensivspieler“? Oder ist er gar der MVP der Liga? Möglich erscheint beides. Würzburgs Trainer Sasa Filipovski muss dazu unter den Kandidaten für die Wahl zum „Trainer des Jahres“ genannt werden.

Am Rande der Bande: Erneut haben sich NBA-Scouts in Göttingen für diese Partie angekündigt – unter anderem von den Indiana Pacers und den Los Angeles Lakers –, um den 18-jährigen Würzburger Hannes Steinbach zu beobachten, der sich Berichten zufolge nächste Saison für den Gang an das US-College in Washington entschieden hat. Aus deutscher Sicht wohl keine schlechte Wahl, liefen doch auch schon Detlef Schrempf, Europameister Chris Welp und Patrick Femerling für das College aus dem Nordwesten der USA auf.

Alte Bekannte: Collin Welp spielte in den vergangenen beiden Spielzeiten für Würzburg. Jimmy Boeheim und Würzburgs Topscorer Jhivvan Jackson kennen sich aus gemeinsamen Zeiten in Tübingen. Ein Wiedersehen gibt es am Samstag auch mit Aubrey Dawkins, der in der Saison 2020/21 das BG-Trikot trug. Der US-Forward stieß als Nachverpflichtung Mitte Januar zum Würzburger Team, sodass es die erste Begegnung für ihn mit seinem ehemaligen Arbeitgeber ist.

Sonstiges: Göttingens Rekordspieler Mathis Mönninghoff wird mit Würzburg gute Erinnerungen verknüpfen, feierte er doch im Hinspiel nach einer längeren Pause aus persönlich-gesundheitlichen Gründen sein Comeback. Inzwischen ist er wieder verlässlicher Rollenspieler bei den Veilchen.

Fernsehen / Livestream: Die Partie wird am Samstag, 5. April, ab 18:15 Uhr live bei Dyn übertragen. Kommentator ist Florian Pertsch. Dyn ist das Zuhause der Basketballfans. Der Sender strahlt alle Begegnungen der easyCredit BBL, des BBL Pokals sowie Spiele der Basketball Champions League, des FIBA Europe Cups und der amerikanischen Collegeliga NCAA aus. Das umfangreiche Basketball Live-Programm wird von redaktionellen Formaten ergänzt, die auf der Dyn Plattform und im Anschluss über die Dyn Social-Media-Kanäle frei empfangbar sein werden. Dyn ist über den Webbrowser, Mobilgeräte, Tablets, Streaming-Sticks und Smart-TVs verfügbar. Für Sportfans, von Sportfans. Dyn Basketball. Dein Sender. Dein Sport.